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Lerntrainings für Privatkunden – Swisscom Academy macht’s möglich

Das Veranstaltungsmanagement im Einsatz

Veranstaltungen vorbereiten, durchführen und nachbereiten – wenn es um die Organisation und Verwaltung von Veranstaltungen und deren Teilnehmern geht, unterstützt das integrierte Veranstaltungsmanagement von Avendoo® viele Aufgaben. Aus diesem Grund setzt auch Swisscom Academy auf die Lernwelt.

Swisscom Academy – das Lern- und Trainingsangebot der Swisscom Schweiz

Swisscom Academy bietet verschiedenste Lern- und Trainingsangebote an, die z.B. dabei helfen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Gleichzeitig soll so auch die Begeisterung für neue Produkte und Innovationen geweckt werden. Von konventionellen Schulungen mit Tipps & Tricks zur Gerätebedienung und Workshops in Kleingruppen bis hin zu Pre-Launch-Events, bei denen Produkte vorgestellt werden, die noch nicht im Handel erhältlich sind – Swisscom Academy bietet das passende Angebot. Die Anmeldung zu einem solchen Training ist für Privatkunden nicht nur online, sondern z.B. auch im Shop vor Ort möglich.

Bei der Vielzahl der Angebote ist das Verwalten der einzelnen Veranstaltungstermine und deren Teilnehmer/innen keine einfache Sache. „Die bestehende Lösung war nicht mehr zeitgemäß und bot auch nicht die Flexibilität, um das gesamte Angebot abzubilden. Nebst dem großen händischen Aufwand mussten auch oft Umgehungslösungen gefunden werden, welche das Kundenerlebnis bei der Buchung einer Veranstaltung oder beim Stöbern im Angebot nach unten sinken ließ. Weil Avendoo® schon sehr lange bei Swisscom für interne Zwecke im Einsatz ist, haben wir natürlich eine Lösung mit Avendoo® angestrebt.“, so Gregor Trefzer, Projekt-Verantwortlicher bei Swisscom.

Gesagt oder besser: gewünscht, getan. Gemeinsam mit unseren Softwareentwicklern ist die Anzeige des Trainingsangebotes entwickelt und in den Swisscom Webauftritt eingebunden worden. Hinter jedem Lern- bzw. Trainingsangebot steckt eine Avendoo®-Veranstaltung. Klickt ein Interessent eine Veranstaltung an, erscheint zunächst eine Modulbeschreibung und nach der Terminauswahl das passende Registrierungsformular für die Eingabe der persönlichen Daten. Mit Klick auf „Verbindlich anmelden“ wird im Hintergrund ein Avendoo® Account erstellt – Anmeldung am ausgewählten Termin inklusive. So können alle weiteren Standard-Funktionen von Avendoo® für das Terminangebot genutzt werden.

Auch für die Mitarbeiter, die das Lernangebot erstellen, ist diese Lösung vorteilhaft: Werden in Avendoo® neue Veranstaltungen oder neue Termine einer bestehenden Veranstaltung hinzugefügt, erscheint das Angebot auch automatisch im Webauftritt von Swisscom Academy.

„Da für jeden Teilnehmer einer Academy Veranstaltung ein eigener Avendoo® Account erstellt wird, wäre sogar in Zukunft so auch E-Learning möglich. Mit Hilfe eines personalisierten Links könnten Teilnehmer gezielt zu Lerninhalten geleitet werden, die online zur Bearbeitung freigegeben sind.“, so Projekt-Assistent Dominic Jacobsmeyer, der auf unserer Seite für das Projekt verantwortlich ist.

Schnittstellen und andere Herausforderungen

Swisscom Academy Avendoo

„Die größte Herausforderung lag ganz klar in der Vielzahl der Schnittstellen, denn alle Systeme müssen einwandfrei die Daten untereinander austauschen und synchronisieren können. Eine Schnittstelle war beispielsweise die zu einem externen Kommunikationssystem, mit dem die generelle Kommunikation der Swisscom mit Kunden abläuft, damit Termin- oder Teilnahmebestätigungen auf Wunsch auch postalisch versendet werden können.“

Eine weitere Herausforderung waren die unterschiedliche Mitarbeiter-Gruppen, die für bzw. mit Academy arbeiten: Neben der Online-Anmeldung können sich Interessierte natürlich auch in den Swisscom Shops vor Ort anmelden. Für das dort eingesetzte CRM-System musste daher ebenfalls eine Schnittstelle entwickelt werden. Außerdem können auch die Telefon-Agenten Anmeldungen zu einer Veranstaltung annehmen und Stornierungen oder Umbuchungen telefonisch durchführen. Dafür arbeiten sie mit einer auf sie zugeschnittenen Autorenoberfläche, die vor allem durch eine Besonderheit besticht: Die Accounts sind zeitlich begrenzt und nur für 1 Tag gültig – so kann sichergestellt werden, dass die Daten nicht an Dritte gelangen, sollte ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

„Seit Beginn des Projektes sind schon mehr als 20.000 Teilnehmer/innen mit Hilfe von Avendoo® verwaltet worden“

Von der Idee bis zur fertigen Umsetzung sind einige Monate verstrichen, da allein das Zusammentragen der einzelnen Anforderungen und Schnittstellen äußerst zeitintensiv war. „Hat sich dann während der Konzeptionsphase eine Anforderung geändert, mussten alle vorherigen Schritte wieder hinterfragt werden. Da kann man schon einmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Aber die Mühe hat sich definitiv gelohnt“, so Dominic Jacobsmeyer weiter. Seit Februar 2015 steckt hinter jedem Training Avendoo®.  Aktueller Zwischenstand? Mehr als 20.000 Teilnehmer/innen abgewickelt.

Was sagt die Swissom selbst zu dem Projekt?

Gregor Trefzer, Hauptverantwortlicher für das Projekt Swisscom Academy „Weil Avendoo® bei uns bereits für interne Schulungen im Einsatz war, lag es nahe, dieses Tool auch für unsere Zwecke einzusetzen, auch weil wir von einer Fülle von vorhandenen Funktionen profitieren konnten. Eine große Herausforderung war es, die Anforderungen detailliert zu definieren und auch die ganzen Um-Systeme zu kennen, um diese geschickt einzubinden. Plangemäß und ohne größere Probleme konnten wir dann im vergangenen Herbst fließend auf die neue Plattform umstellen. In der Zwischenzeit haben sich bereits neue Anforderungen und Wünsche ergeben, die wir teilweise schon umgesetzt haben oder aber auch zukünftig gerne mit der Magh und Boppert GmbH und Avendoo® umsetzen.“

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan


 

Partnerunternehmen schulen und zertifizieren – Avendoo® und die CAS Software AG

CAS Software und Avendoo

Qualitätssicherung durch Zertifizierungen

Dass Avendoo® vielseitig einsetzbar ist und nicht nur für die betriebliche Aus- und Weiterbildung verwendet werden kann, beweist die CAS Software AG aus Karlsruhe. Als deutscher Marktführer für CRM- und xRM-Lösungen im Mittelstand, arbeitet der Softwarehersteller mit über 200 Partnerunternehmen in mehr als 30 Ländern zusammen. Um die Qualität der einzelnen Partner sicherzustellen, setzt das Unternehmen auf Zertifizierungen. Seit Anfang 2013 kommt dafür Avendoo® zum Einsatz. „In der CAS Akademie erhalten unsere Partner eine umfangreiche Ausbildung und Qualifizierung rund um das Thema CRM. Avendoo® nutzen wir sowohl für die Vorbereitung als auch für die Re-Zertifizierung und die dafür erforderliche Prüfung.“, erklärt Ingo Thom, Manager, Trainer und Consultant für die CRM Trainings.

E-Learning für Partnerunternehmen

Hinter jedem Release der CRM-Lösung CAS genesisWorld verbergen sich neue Feature und Erweiterungen, die die Partner für den erfolgreichen Vertrieb kennen müssen. „Die Neuerungen stellen wir einmal jährlich im Hauptrelease vor und verbinden damit zusätzlich eine Re-Zertifizierung, um sicherzustellen, dass sich der Wissensstand aller Partner auf einem gleichbleibend hohen Niveau befindet.“ Insgesamt werden durch Avendoo® um die 350 Personen auf den neuesten Stand gebracht. Ziel dieser Re-Zertifizierung ist es, dass sich die Partner aktiv mit dem Produkt auseinandersetzen, damit sie ihre Kunden optimal beraten können.

Lerninhalte erstellen leicht gemacht

Die Schulungen an sich sind recht einfach aufgebaut: Zu Beginn werden die wichtigsten Informationen zu dem Release in einem Lehrmittel dargestellt, gefolgt von einer Prüfung und einem Feedback für die interne Qualitätssicherung. Wurden alle Inhalte erfolgreich bearbeitet und die Prüfung bestanden, winkt das passende Zertifikat: Sales Professional, Consultant, System Professional oder Solution Developer.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Partner die Neuerungen unserer CRM Lösungen gerne in Aktion sehen, sodass wir kurze Webcasts zu den jeweiligen Themen erstellen. Diese Videos lassen sich in Avendoo® ganz einfach einbetten und als Lehrmittel integrieren. Auf Basis der neuen Features konzipieren wir dann die Prüfungen mit Fragen zu den Funktionen dieser Neuerungen. Zur Erstellung der Lerninhalte unterstützen uns die Assistenten in Avendoo®. Mit wenigen Klicks können wir uns die Inhalte beliebig zusammenstellen und gleichzeitig einheitliche und intuitiv nutzbare Inhalte erzeugen.“

 

 

Fazit aus der Praxis

Bevor Avendoo® 2013 eingeführt wurde, mussten alle Zertifizierungen händisch und manuell bearbeitet werden. Das hat viel Zeit gekostet – nicht nur für die CAS Software AG selbst, sondern auch für die Partnerunternehmen, die auf ihre Zertifizierung beispielsweise per Post warten mussten. „Durch das Zertifizierungsmanagement von Avendoo® haben unsere Partner jetzt die Möglichkeit, ihre persönlichen Zertifikate sofort nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung herunterzuladen. Das macht vieles einfacher, dementsprechend sind und waren die Rückmeldungen für diesen neuen Prozess durchweg positiv. Durch E-Learning können sie sich ihre Zeit bei der Re-Zertifizierung komplett selbst einteilen und sind zeitlich absolut flexibel.“

Die Partnerunternehmen sind also zufrieden, und wie sieht es mit der CAS Software AG aus? „Der Erstkontakt mit der Magh und Boppert GmbH fand Anfang 2013 auf der Messe Learntec in Karlsruhe statt und wir waren von Anfang an von der freundlichen Art und Weise des Kundenumgangs begeistert. Mit Avendoo® haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir nahezu alle Anforderungen in unserem Re-Zertifizierungsprozess abdecken können – und das auf eine intuitive, innovative und flexible Art.“

Vielen Dank für Ihr Mitwirken, Herr Thom!

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan


 

Aus der Praxis: E-Learning für den Mittelstand

Avendoo® und die Sartorius Werkzeuge GmbH & Co. KG

Als Großhändler mit aktuell ca. 200 Mitarbeitern beliefert die Sartorius Werkzeuge GmbH & Co.KG die metallver- und bearbeitende Industrie, rund um die Werkzeugmaschine. Das mittelständische Unternehmen aus Ratingen nutzt Avendoo® seit nun fast drei Jahren – aber wie sieht es in der Praxis aus: Welche Themen werden geschult? Wie funktioniert E-Learning im Arbeitsalltag welche Erfahrungen gibt es bisher? 7 Fragen – 7 Antworten von Jutta Vukovic, der verantwortlichen Personalerin, die unter anderem auch für die Personalentwicklung im Unternehmen zuständig ist.

1. Der erste Kontakt mit Avendoo® – ganz nach dem Motto „Auf die Messe, fertig, los“?

„Ja, das kann man so sagen. Als wir uns entschieden hatten, uns auf der Personalmesse Zukunft Personal nach einem geeigneten Anbieter umzuschauen, hatten wir wirklich keine Ahnung, wie eine E-Learning Software aufgebaut ist und wie das alles funktioniert. Geschweige denn, wieviel Arbeit wohl hier auf uns zukommen könnte. Es wurde aber ziemlich schnell klar, dass Avendoo® für uns als mittelständisches Unternehmen genau das richtige anbietet und sich für uns deutlich von den Mitbewerbern angrenzt. Avendoo® war das einzige Unternehmen, dass uns sofort eine klare Übersicht über Ihre E-Learning-Software geben konnte und uns auch direkt eine Kostenübersicht zur Verfügung gestellt hat. Diese Transparenz, Unkompliziertheit und Kompetenz des Unternehmens hat uns überzeugt.“

2. Fast 3 Jahre sind seit der Messe vergangen. Wie kommt Avendoo® in der Praxis zum Einsatz?

„Wir setzen Avendoo® im Moment für die technische Weiterbildung unserer rund 90 Außendienstmitarbeiter ein. In Zukunft möchten wir E-Learning aber auch gerne noch auf andere Bereiche ausweiten, um so noch weitere Schulungen abwickeln zu können.“

3. Was war der Grund, dass Sie E-Learning in Ihr Unternehmen eingeführt haben?

„Wir haben uns für E-Learning entschieden, weil wir mit der Zeit gehen möchten und die Kombination von Präsenzveranstaltungen und E-Learning als sehr effektiv empfinden. Außerdem ist es zeitlich auch immer sehr aufwendig, alle Außendienstmitarbeiter für Schulungen aus dem Verkaufsgebiet zu nehmen. Durch E-Learning können wir hier viele Inhalte einfach abdecken und sparen so nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.“

4. Sie erstellen alle Lerninhalte für Ihre Schulungen selber. Haben Sie dafür ein eigenes E-Learning Team?

„Ja, genau. Wir haben hier unser eigenes kleines E-Learning-Team, das aus drei Mitarbeitern besteht. Einem Kollegen aus unserer Werbeabteilung, der den Kurs gestaltet, einem Techniker, der für die Inhalte des Kurses zuständig ist und aus meiner Wenigkeit, die die Organisation abwickelt. Da das Erstellen von Lerninhalte nicht unser Hauptjob ist, stellt das natürlich eine Herausforderung für uns dar. Dank der einfachen Anwendung und Bedienung von Avendoo® können wir das aber trotzdem gut meistern.“

5. Welche Themen schulen Sie aktuell mit Hilfe von Avendoo®?

„Zurzeit gestalten wir vier Kurse im Jahr für verschiedene Produktgruppen, zum Beispiel haben wir Anfang dieses Jahres eine Lerneinheit zum Thema Spanntechnik online gestellt und im letzten Jahr ging es unter anderem um Umwelttechnik und die Grundlagen der Zerspanung. Bei den Kursen achten wir vor allem darauf, dass sie nicht zu zeitaufwendig sind, daher werden sie von den Mitarbeitern auch als sehr positiv aufgenommen.“

6. Wie sieht eine typische Lerneinheit bei Ihnen aus?

„Die einzelnen E-Learning-Einheiten sind im Moment noch recht einfach gestaltet. Pro Einheit gibt es eine einheitliche Farbgebung, um die Inhalte optisch voneinander zu trennen. Vom Aufbau her sind die Kurse relativ ähnlich: Nach der Willkommens-Seite folgen die einzelnen Inhaltsseiten und zum Schluss gibt es ein Fazit bzw. eine Zusammenfassung. Für das Vermitteln der Inhalte nutzen wir teilweise Grafiken und Videos, teilweise Texte bzw. Stichworte; anschließend erfolgt ein Wissentest aus rund 10 Fragen. Zum Schluss wird ein Feedback abgefragt und dann erhält der Mitarbeiter automatisch ein Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss des Kurses.
Das Erstellen der Lerninhalte über Avendoo® ist wirklich simpel. Es sind weder Vorkenntnisse noch enormer Zeitaufwand nötig. Daher ist es ein super Tool für kleinere Unternehmen, die so wie wir, neben vielen anderen Aufgaben, E-Learning für die Weiterbildung der Mitarbeiter aufbauen möchten. Avendoo® hat uns gezeigt, dass E-Learning nicht nur für Großunternehmen möglich ist.

7. Letzte Frage: Wie sieht Ihr persönliches Fazit bzw. Feedback für uns aus?

„Ich kann nur sagen: Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf viele neue Ideen und Möglichkeiten, die uns die ständigen Verbesserungen und Updates von Avendoo® bringen.“

Danke, Frau Vukovic!

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan


 

 

Mitarbeiter am PoS schulen: Valora und Avendoo®

Valora und AvendooValora setzt auf E-Learning

Beraten, verkaufen, kassieren und organisieren – am Point of Sale (PoS) fallen nicht gerade wenige Aufgaben an. Für die Aus- und Weiterbildung stellen die Mitarbeiter, die im Verkauf tätig sind, eine besondere Herausforderung dar: „Für diese Zielgruppe ist das Medium „E-Learning“ noch immer eher ungewohnt. Sie haben andere Prioritäten. Man muss sie zuerst überzeugen und Ihnen das eLearning sozusagen „verkaufen“ und schmackhaft machen“, so Reto Böhner, Verantwortlicher für die Führungs- und Fachausbildung in den Verkaufsstellen der Valora Holding AG. Bereits seit 2011 setzt das Unternehmen daher die Avendoo® Lernwelt ein.

k Kiosk gab den Startschuss für E-Learning bei Valora

Der Schweizer Handelskonzern hat seinen Sitz in Muttenz. Unter anderem gehört auch die Kioskkette „k Kiosk“ zum Unternehmen. Den Startschuss für E-Learning hat aber die Geldtransferdienstleistung MoneyGram gegeben: „Für diese Dienstleistung ist es zwingend notwendig, dass alle Personen, welche diese Dienstleistung vertreiben, zu bestimmten Inhalten geschult werden.“ 2011 wurde eine Zusammenarbeit zwischen Valora und MoneyGram vereinbart, so dass fortan in jedem k Kiosk (allein in der Schweiz mehr als 900 Filialen) die Serviceleistungen in Anspruch genommen werden konnten. „In unserem Unternehmen setzen wir E-Leaning für das „breite Publikum“ der Verkaufsstellenmitarbeitenden und –leitenden ein. So erreichen wir je nach Thema ca. 3.500 bis 4.000 Mitarbeitende.“ Avendoo® erfüllt aber auch noch weitere Aufgaben, da es zum Beispiel für das Veranstalten und Organisieren von Präsenztrainings, für Vorbereitungsaufträge im Bereich Blended Learning und als Informationskanal verwendet wird.

Lerninhalte für Verkaufsmitarbeiter

Neben den notwendigen Grundlagen für die Geldtransferdienstleistung MoneyGram schult Valora seine Mitarbeiter aktuell zum Beispiel in diesen Themen:

  • Jugendschutz (Verkauf von Tabakwaren und Alkohol)
  • HACCP Hygienevorschriften (Lebensmittelgesetzgebungen)
  • ASA Erstunterweisung Arbeitssicherheit (Prävention)

Jede Zielgruppe hat andere Anforderungen an das Lernen und ein anderes Lernverhalten. Damit ein E-Learning erfolgreich verläuft – für den Mitarbeiter und das Unternehmen – sollte vor der Konzeption der Lerninhalte eine genaue Analyse der Zielgruppe stattfinden. Verkaufsmitarbeiter stellen in diesem Zusammenhang eine Besonderheit dar, weil „ erfahrungsgemäß noch lange nicht alle Mitarbeitenden dieser Zielgruppe so PC-Affin sind, wie wir schnell einmal denken.“ Aus diesem Grund sei vor allem die Sprache ein entscheidender Aspekt „Man muss auf der Ebene der Mitarbeitenden kommunizieren, nur so wird man verstanden! Das gilt auch für das Thema E-Learning. Grundsatz hierbei: So wenig wie irgendwie möglich und nur so viel wie unbedingt nötig.“ Durch die vielen positiven Erfahrungen, die Valora bereits mit dem Thema E-Learning erzielen konnte, setze sich laut Böhner die Philosophie dieser Lehr-/ Lernmethode immer mehr durch. „Vor allem auch im Bereich der „Präsenzschulungsverwaltung“ schätzen die Teilnehmenden die flexible Art sich mit den Themen im Vorfeld auseinanderzusetzen.“ Man dürfe dieser Zielgruppe aber auch nicht grundsätzlich zu wenig zutrauen, sondern müsse seine Analysen über das Lernverhalten regelmäßig überprüfen.

Wenn aus einer Idee eine Schulung wird

In enger Zusammenarbeit mit unseren Mediendesignern wurde für Valora im Bereich der neuen, unternehmensweiten Pflichtschulungen ein ganz neues Design erarbeitet, das stark auf dem Corporate Design und der Corporate Identity basiert. „So wurden Schriften und Farben an die des Internetauftritts von Valora angepasst. Außerdem wurden extra für jedes Modul themenbezogene und personalisierte Bilder gezeichnet. Ohne die Unterstützung von Magh und Boppert in diesen Bereichen, wären eine solche Arbeit und ein solches Ergebnis nicht realisierbar gewesen.“

Bis schließlich aus einer Idee eine Schulung wird, sind klare Absprachen und ein ausführlicher Produktionsplan das A und O. Im Falle Valora hat sich dafür dieses Vorgehen bewährt:

1. Schulungsthema und Rahmenbedingungen festlegen

Je nach Bedarf entscheidet sich Valora für ein Schulungsthema und beauftragt damit unsere Mediendesigner. Das mitgelieferte Dokument legt die Rahmenbedingungen wie Verantwortlichkeiten, Lieferumfang und –termin sowie weitere Details fest.

2. Inhalt und Aufbau der Schulung/ Drehbuchabsprachen

Nachdem Valora die Inhalte und den gewünschte Aufbau der Schulung an unsere Mediendesigner übergeben haben, findet bei uns eine Drehbuchkontrolle statt. Dabei geht es vor allem um didaktische und grafische Aspekte.

Unternehmen, die keine Zeit, Ressourcen oder Kompetenzen für das Erstellen eines Drehbuchs oder der Inhalte haben, können dafür unsere Mediendesigner beauftragen.

3. Produktion des E-Learnings

Mit der Abnahme des Drehbuchs durch Valora fällt bei uns der Startschuss für die technische Produktion des E-Learnings. Auf Basis des Drehbuchs werden so Grafiken, Animationen, interaktive Elemente uvm. erstellt.

4. Testphase und Korrekturläufe

Trotz größter Sorgfalt ist eine intensive Test- und Korrekturphase bei jedem E-Learning notwendig. Erst wenn alle Beteiligten mit dem Ergebnis einverstanden sind, folgt der nächste Schritt.

5. Übersetzungen

Durch die Mehrsprachigkeit innerhalb der Schweiz werden die Lerninhalte durch unsere professionellen Übersetzer sowohl in die französische als auch in die italienische Sprache übersetzt. So wird gewährleistet, dass jeder Mitarbeiter optimal geschult werden kann.

6. Finale Abnahme und Rollout

In einem letzten Korrekturschritt kann Valora ggf. finale Änderungen vornehmen. Anschließend erfolgt das flächendeckende Rollout der Schulung. „Nach der Planung führen wir in einer Verkaufsregion einen Piloten durch. Danach erfolgt dann der Rollout mit genau definierten Zeitfenstern. Bei MoneyGram haben wir nun zum Beispiel auch einen jährlich wiederkehrenden „Refresher“ etabliert.“

 

Um die Qualität der Schulung aufrecht zu halten, folgt nach Abschluss der Schulungsphase dann eine detaillierte Auswertung für die Führungskräfte. So erkennen Sie, an welchen Stellen noch Fragen offen sind und wie gut die Mitarbeiter bei der Schulung abgeschnitten haben.

Fazit?

Wir sind sehr zufrieden mit der Anwendung – auch, wenn wir vermutlich noch lange nicht alle Funktionen kennen. Avendoo® ist für uns ein leistungsstarker Partner im Bereich des Lernens.

Auszug aus den aktuellen Avendoo® Schulungen

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan


LMS? Ja! Aber welches?

Die Wahl des richtigen Learning Management Systems

Wer sich für den E-Learning Bereich interessiert wird schnell mit einer Vielzahl an sogenannten Learning Management Systemen ( kurz LMS ) konfrontiert – und diese Anzahl wächst ununterbrochen. Für die Suche nach einer geeigneten kommerziellen Lernplattform ist es wichtig, dass der Auswahlprozess strukturiert, aber vor allem diszipliniert abläuft, denn eine falsche Entscheidung und ein daraus resultierender Wechsel des LMS kann unter Umständen sehr teuer werden.

Wer sucht das LMS aus?

Bevor Sie mit der eigentlichen Recherche nach Lernplattformen beginnen, sollten Sie Vertreter aus jedem Geschäftsbereich mit einbeziehen, in dem künftig mit dem LMS gearbeitet werden soll. Denn: Jede Abteilung hat verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen, die das LMS erfüllen sollte, damit das Unterfangen „E-Learning“ auch von Erfolg geprägt ist. Und so finden Sie die passende Lernplattform:

1. Auflistung aller kommerziellen Lernplattformen

Erstellen Sie eine Liste mit allen kommerziellen LMS, die generell in Frage kommen und fassen Sie danach die Bedürfnisse aller Beteiligten ebenfalls in einer Liste zusammen. Anhand dieser Liste können Sie nun konkrete Anforderungen an die Lernplattform formulieren und somit die Auswahl der potenziellen LMS deutlich verkleinern.

2. Anforderungen priorisieren

Um die geeignete Lernplattform zu finden  sollten Sie an dieser Stelle die Bedürfnisse bzw. Anforderungen priorisieren. Was muss die Lernplattform auf jeden Fall haben, was wäre nur the cherry on top? Reichen Ihnen zum Beispiel Schulungen und ein Online-Support oder möchten Sie auch jederzeit Hilfestellung über eine Support-Hotline beziehen können?

3. Anwendungsfälle und Demo-Vorstellungen

Bevor Sie nun verschiedene Anbieter von Lernplattformen zu Demo-Vorstellungen zu sich ins Unternehmen einladen, sollten Sie fiktive, aber mögliche Anwendungsfälle herausarbeiten, die das LMS später abdecken soll, um die tatsächliche usability herauszufinden.  Ziel dieser Anwendungsfälle ist es nicht den Vertreter ins Schwitzen zu bringen, sondern die Demo-Vorstellungen produktiv und für Sie zielführend zu organisieren. Natürlich sollten Sie diese Anwendungsfälle dem Anbieter vorher mitteilen, damit sich dieser auch darauf vorbereiten kann.

4. Erfahrungen einholen und Entscheidung treffen

Nach den einzelnen Demo-Vorstellungen ist Ihre anfangs doch sehr lange Liste potenzieller Lernplattform-Anbieter nun deutlich geschrumpft. Sie haben sich ausreichend über den Funktionsumfang informiert und bereits erste persönliche Erfahrungen mit dem Anbieter gemacht. Aber wer kennt den Anbieter besser als seine Referenzkunden? Niemand. Nutzen Sie diese Chance und befragen Sie Bestandskunden nach Ihrer Zufriedenheit.

Geschafft!

Anhand der vorliegenden Informationen sollten Sie nun eine fundierte Entscheidung treffen können, die zu Ihrem Unternehmen passt. Jetzt müssen Sie nur noch ein Angebot mit detaillierter Kostenaufstellung und zeitlichem Umsetzungsrahmen anfordern – und los geht’s.

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan

Der Avendoo® RUN

Runnerspoint und Avendoo

RUNNERS POINT und Avendoo®

Beim Thema E-Learning möchte man anfangs verständlicherweise erst einmal testen, ob so eine Form der Aus- und Weiterbildung überhaupt Früchte trägt und von den Mitarbeitern akzeptiert wird. Daher fällt die Wahl vermutlich schnell auf ein Open-Source-System – eben die kostengünstige Variante, die notfalls auch schief gehen darf.

So auch bei RUNNERS POINT „Vor Avendoo® haben wir mit einem Open-Source System gearbeitet, das zwar von der Kostenseite sehr attraktiv war, allerdings unter anderem in der Administration nicht die von uns gewünschte Usability und Convenience mitbrachte. Die relativ große Menge an Content haben wir – ohne große methodisch-didaktische Aufbereitung – in einer statischen Online-Bibliothek abgebildet.“, erklärt Laura Benthack, Web- und Medienassistentin bei RUNNERS POINT.

Irgendwann stößt auch die beste Open-Source-Software an ihre Grenzen – und an dieser Stelle trat Avendoo® zum Vorschein. „Die einfache und bequeme Administration hat uns überzeugt. Ein weiterer Pluspunkt ist die personalisierte Lernumgebung für jede Mitarbeitergruppe. So erreichen wir wirklich alle Zielgruppen“. RUNNERS POINT hat deutlich mehr als 1.000 angemeldete Nutzer, denen sie unabhängig von Zeit und Ort attraktiv Wissen vermitteln können und sie somit nachhaltig schulen und weiterbilden. „Dadurch reduzieren wir unter anderem Präsenztage auf Veranstaltungen. Neben dieser Ressourcenersparnis leisten wir auch einen kleinen ökologischen Beitrag: eLearning bedeutet weniger Printprodukte und damit am Ende auch weniger Papiermüll.“ Ausschlaggebend für den Wechsel waren aber auch Aspekte wie die Mobilfähigkeit, die möglichen Schnittstellen zu anderen Systemen und die einfache Überwachung und Validierung der Lernfortschritte.

Fazit?

„Avendoo ist ein All-in-One Paket! Für uns sind die individuell dargestellten Lernpfade und Trainingspläne für jeden Mitarbeiter ganz besonders reizvoll. Es gibt noch individuelle Kleinigkeiten, die verbessert werden können, jedoch ist Magh und Boppert auch in dieser Hinsicht ein guter Ansprechpartner.“

Werfen Sie einen Blick auf das Ergebnis der Schulung:

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan

Mobile Learning bei der SBB

Avendoo® mobil nutzen

„Guten Tag. Einmal die Fahrscheine bitte.“

Zugbegleiter – sie kontrollieren Fahrausweise, geben Auskünfte, sorgen für die Sicherheit in den Zügen – und sind ständig unterwegs. Wie soll man diese Mitarbeiter schulen?

2005 stand die Schweizerische Bundesbahn (SBB) vor genau diesem Problem. Lösung: das Lernprogramm auf den neuen mobilen Endgeräten installieren. Gesagt. Getan. Mobile Learning bei der SBB war geboren.

Das ZPG II ist ein Windows CE Gerät der Firma Höft & Wessel. Für die technische Umsetzung ist in JAVA ein Player geschrieben worden. Dieser Player hat die Inhalte der Lernplattform durch ein gezipptes XML Paket abgerufen. Gleichzeitig konnte der Player die erreichten Ergebnisse wieder zur Lernplattform hochspielen. Egal ob nun die Inhalte auf dem mobilen Gerät oder von einem festen Arbeitsplatz bearbeitet worden sind, die Ergebnisse wurden zusammengeführt. So haben die Zugbegleiter immer ihren aktuellen Bearbeitungsstand gesehen.

Dank der Umsetzung als Mobile Learning konnten die neuen Bedienprozesse im realen Ablauf geschult werden. Zu Beginn der Schulung wurden die Mitarbeiter dazu aufgefordert die notwendigen Schritte in den Masken auszuführen. Durch kleine Tutorialeinheiten wurden zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Prozessen verdeutlicht. Hatte ein Zugbegleiter eine bestimmte Anzahl an Prozessen durchgearbeitet wurden ihm anschließend einige Fragen zur Vertiefung gestellt.

Als „Belohnung“ für das erfolgreiche Abschließen aller Themengebiete hat ein integrierter Drucker ein Zertifikat ausgegeben. Mit diesem Mini-Zertifikat konnte der SBB Mitarbeiter sein neues mobiles Gerät freischalten lassen und in den laufenden Betrieb aufnehmen.

Diese Mobile Learning Lösung hatte den Vorteil, dass das neue Gerät rollend geschult werden konnte. Eine weitere Stärke lag in der Displaygröße, die bereits damals zeigte, dass intensive Schulungen auf einem mobilen Gerät mit einer größeren Diagonale durchaus zielführend sind.

Die spezielle Entwicklung des Players auf dem Windows CE Gerät war nachweislich die kostengünstigere Variante gegenüber einer zentralen klassischen Schulung an einem festen Arbeitsplatz, der ohnehin nicht jedem der rund 2.000 Zugbegleiter zur Verfügung stand.

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan