Mit Ressourcen jonglieren

Wer regelmäßig mit der Organisation von komplexen Veranstaltungen beschäftigt ist, kennt das Gefühl, dass man zwischendurch den Überblick verliert. Man fragt sich, wer eigentlich was, wann und wo macht. Noch schwieriger wird es, wenn kurzfristige Änderungen wie Terminverschiebungen, Absagen oder eine Verlegung des Veranstaltungsortes hinzukommen und man regelrecht mit den verfügbaren Mitteln „jonglieren“ muss.

Avendoo® Black Edition überblickt das Chaos

Einen schnellen Überblick über den Auslastungsgrad Ihrer Standorte, Referenten oder Materialen können Sie sich nun mit einem Klick in der Avendoo® Black Edition anzeigen lassen. Die Avendoo® Black Edition eignet sich für Unternehmen und Akademien mit einem vielfältigen Angebot an Präsenzveranstaltungen. Ihr bestehendes Veranstaltungsmanagement wird also ideal ergänzt mit einer übersichtlichen Ressourcenplanung.

Gantt-Diagramme für monatliche Einsatzpläne

Balkendiagramme – unter Projektmanagern auch Gantt-Diagramme genannt – veranschaulichen Ihnen visuell den Einsatz Ihrer Ressourcen. Terminüberschneidungen erkennen Sie somit direkt. Die Verteilung Ihrer Buchungen wird Ihnen für einen gesamten Monat wiedergegeben.

Der Referent sagt ab und der Raum wird renoviert?

Möchten Sie Belegungen ändern, gelangen Sie über den Veranstaltungstitel zu Ihrem Veranstaltungs-Assistent. Buchen Sie den Termin Ihres Referenten schnell auf einen anderen Tag um und Ihr Referent erhält eine automatische Benachrichtigung. Auch Abwesenheiten, Feiertage oder standortgebundene Besonderheiten (z.B. Bauarbeiten) können in den Übersichten farblich dargestellt werden, um Terminkonflikte zu vermeiden.

Hands-on lernen mit Materialen

Kommt bei Ihren Schulungen ein bestimmtes Equipment zum Einsatz? Kein Problem, denn für Veranstaltungen benötigte Maschinen, mobile Endgeräte oder andere Materialien lassen sich bequem über Avendoo® in den Gantt-Diagrammen als gebucht anzeigen. Planen Ihre Kollegen eine ähnliche Veranstaltung, sehen sie mit einem Blick, ob die Materialien zur Verfügung stehen.

 

 

Ein Blog-Beitrag von Kathi Schumacher

Zum Thema Avendoo® Black Edition siehe auch:

Wie der Lernpfad Ihr E-Learning strukturiert

Avendoo Blog E-Learning LernpfadMit Lernpfaden den Lernprozess steuern

„Ordnung ist das halbe Leben“ – diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Dass nicht nur Ordnung, sondern auch Planung durchaus sinnig ist, das fällt vor allem bei dem Thema Aus- und Weiterbildung immer wieder auf. Bevor neue Kurse erstellt und für Mitarbeiter freigegeben werden, sollten Sie sich vorab mit einigen grundlegenden Fragestellungen befassen. Dazu gehören zum Beispiel Aufbau und Struktur der Inhalte und der gesamten Lerneinheit – und an dieser Stelle greifen Lernleitsysteme wie der Lernpfad in Avendoo®.

Ein Lernpfad ist eine grafische Visualisierung des Lernprozesses und gleichzeitig die empfohlene Bearbeitungsreihenfolge für den Lerner. Er gibt also Orientierung und stellt den Lernprozess grafisch dar. Auf diese Weise wird sofort klar, welche Erwartungen an den Lerner gestellt werden und welche Themen bearbeitet werden müssen, um den Kurs erfolgreich abzuschließen. Für mehrstufige Ausbildungsszenarien, die nicht nur eine Lerneinheit, sondern gleich eine Vielzahl von Kursen beinhalten, gibt es in Avendoo® sogenannte Trainingspläne – und jeder Kurs auf dem Trainingsplan enthält wiederum seinen eigenen Lernpfad.

Der Lernpfad zeigt aber nicht nur eine empfohlene Bearbeitungsreihenfolge, er kann auch als Motivator fungieren. Mit Hilfe von individuellen Designs lassen sich Gamification-Elemente in den Lernpfad einbauen. Auch die farbliche Markierung dient als zusätzliche Motivation und soll den Lerner ermutigen, weitere Lernobjekte des Kurses zu bearbeiten.

Erst das Konzept, dann der Lernpfad

Bevor Sie aber mit dem Erstellen eines Lernpfades beginnen, sollten Sie sich mit einigen Fragestellungen auseinandersetzen und das Konzept des Kurses klären. Dabei können zum Beispiel diese Fragen helfen, um später einen erfolgreichen Kurs und einen gut durchdachten Lernpfad zu erstellen:

  • Welche Aspekte und welche Themen eignen sich für E-Learning? Welche Themen sollten ggf. in einem Präsenzseminar vermittelt werden?
  • In welcher Reihenfolge sollen die einzelnen Lernobjekte wie Wissenstest, Veranstaltung oder Feedback auf dem Lernpfad bearbeitet werden?
  • Haben alle Lerner den gleichen Wissensstand und ähnliche Vorkenntnisse oder werden zusätzliche Inhalte benötigt?
  • Gibt es Lernobjekte, die zwingend bearbeitet werden müssen und welche, die nur optional sind?
  • Wie lange sollen die Selbstlern- und wie lange ggf. die Präsenzphasen dauern?
  • Wie erfolgt die Lernzielkontrolle? Soll eine Prüfung oder ein Test absolviert werden oder gibt es z.B. eine Zertifizierung?
  • Sollen die erzielten Ergebnisse dokumentiert werden und wenn ja, auf welche Weise? Sollen z.B. Lerntagebücher geführt werden oder die Community für den Austausch genutzt werden?
  • Haben alle Lerner Zugang zur Lernwelt, um den Lernpfad bearbeiten zu können?

Natürlich gibt es noch viele weitere Aspekte, die bei dem Konzept eines Kurses und beim Aufbau eines Lernpfades eine Rolle spielen, denn diese Fragen sind nur ein Auszug. Generell sollten Sie darauf achten, klare und deutliche Anweisungen und Informationen zu den Erwartungen zu geben. Gerade beim E-Learning ist das besonders sehr wichtig, da nur eingeschränkt Möglichkeiten bestehen, Nachfragen anzubringen.

Die passende Darstellungsform für die Lerninhalte

Avendoo® bietet verschiedene Darstellungsformen für die Lerninhalte eines Kurses an, die Sie auch an das Corporate Design Ihres Unternehmens anpassen lassen können. So können Sie je nach Einsatzszenario die passende Darstellungsform wählen. Ob horizontaler, vertikaler oder tabellarischer Lernpfad – das hängt von Ihren Wünschen ab.

Variante 1: Lerninhalte als (horizontaler) Lernpfad

Bei dieser Darstellungsform sind die einzelnen Lernobjekte (Wissenstest, Veranstaltung, Feedback etc.) in der gewohnten Leserichtung von links nach rechts angeordnet. Für diese Lernpfad-Variante kann eine ganz eigene Bildwelt verwendet werden. Je nach Lerninhalten und Steuerungselementen, die auf dem Lernpfad angeordnet werden, verändert sich die Darstellung. Auf diese Weise lässt sich z.B. anhand des Lernpfades eine kleine Geschichte erzählen, die den Lerner zusätzlich motivieren und aktivieren kann. Außerdem wird auf diese Weise eine stärkere Identifikation mit den Inhalten und dem Unternehmen erzeugt, da sich der Lernpfad in das Corporate Design einordnet.

In diesem Lernpfad-Beispiel durchforstet der Naturwissenschaftler Rick den Dschungel und findet am Ziel den Pinken Papagei.Blog Beitrag Lernpfad

Variante 2: Lerninhalte als Tabelle

Weniger bunt und eher schlicht und geradlinig ist die Darstellung „Lerninhalte als Tabelle“. Bei dieser Variante liegt der Fokus auf den Inhalten und nicht auf der grafischen Ausarbeitung. Die einzelnen Lernobjekte werden untereinander in einer Tabelle und mit dem aktuellen Bearbeitungsstatus aufgelistet. Der Lernpfad als Tabelle eignet zum Beispiel für Kurse, die sich mit Business-Themen wie Compliance Grundlagen beschäftigen und für eher konservativere Zielgruppen freigeschalten werden.

Blog Beitrag Lernpfad Tabelle

Variante 3: Lerninhalte als vertikaler Lernpfad

Dieser Lernpfad-Darstellung hat eine (optisch) geänderte Bearbeitungsreihenfolge. Im Gegensatz zum „normalen“ Lernpfad werden hier die einzelnen Lernobjekte nicht horizontal, sondern vertikal angeordnet. Ebenso ist keine eigene Bildwelt mehr nötig, denn der moderne und schlichte Stil kann farblich an das Unternehmen angepasst werden und gibt trotzdem einen umfassenden Überblick über die Aufgaben und Inhalte, die der Lerner zu bearbeiten hat. Weiterer Unterschied: Die Teaser-Texte werden vollständig abgebildet und nicht abgeschnitten. Auf diese Weise können weitere Informationen an den Lerner weitergegeben werden.

Blog Beitrag vertikaler Lernpfad

Arbeiten Sie mit Hürden und Kontrollpunkten

Um den Lernprozess stärker zu strukturieren, gibt es die Möglichkeit verschiedene Steuerungselemente in den Lernpfad einzubauen. Je nach Zielgruppe, Lernziel und den Inhalten sind mal offenere und mal eher geschlossene Lernwege sinnvoll. Mitarbeiter, die bereits mit E-Learning vertraut sind, benötigen beispielsweise oft weniger Führung und möchten die einzelnen Lernobjekte lieber frei erkunden statt dieser in einer festen Reihenfolge zu bearbeiten. Dennoch macht es gerade inhaltlich Sinn, bestimmte Lernobjekte erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Bearbeitung freizugeben, z.B. sollte das Feedback zu einer Veranstaltung auch erst nach dieser zur Verfügung stehen, um Falschangaben oder voreilige Rückmeldungen zu vermeiden. Für eine solche Steuerung eigenen sich unter anderem Hürde. Diese können entweder an einen bestimmten Zeitpunkt oder an eine Aufgabe bzw. die Bearbeitung eines vorherigen Lernobjektes geknüpft sein.

Fazit

Mit klar strukturierten und durchdachten E-Learnings, die je nach Zielgruppe und Thema der Schulung als Tabelle oder grafischer Lernpfad dargestellt werden, sorgen Sie dafür, dass Ihre Lerner nicht nur selbstgesteuert, sondern auch nach individuellem Tempo lernen können – und trotzdem die von Ihnen bestimmte Bearbeitungsreihenfolge einhalten.


Siehe dazu auch, u.a.

 

E-Learning oder Blended Learning Edition?

Für jeden Strategie die passende Edition

Ob reine Präsenztrainings, die Kombination aus Seminaren mit virtuellen Lernprozessen (Blended Learning) oder ausschließlich online – jedes Unternehmen hat eigene Ansprüche an die Aus- und Weiterbildung und verfolgt ein eigenes Lernkonzept. Um diesen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und um jedem Unternehmen genau den Funktionsumfang bieten zu können, den es benötigt, um die Aus- und Weiterbildung effizient gestalten zu können, gibt es Avendoo® ab sofort als E-Learning oder als Blended Learning Edition. Was die beiden Editionen unterscheidet? Das Veranstaltungsmanagement. Konzentriert sich die E-Learning Edition lediglich auf das Bereitstellen von digitalen Lerninhalten, enthält die Blended Learning Edition das umfangreiche Veranstaltungsmanagement, mit dem sowohl Präsenz- als auch Online Trainings erstellt, durchgeführt und nachbereitet werden können.

Die E-Learning Edition als Anreicherung

Avendoo Preismodelle E-Learning Edition

Gerade wenn es um die Einführung von E-Learning geht, stehen viele offene Fragen im Raum. Um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und auch, um die Mitarbeiter mit dieser neuen Form der Weiterbildung nicht zu überrumpeln, lohnt es sich klein anzufangen und mit der Zeit zu wachsen. Für dieses Szenario ist zum Beispiel die E-Learning Edition konzipiert worden, denn mit ihr kann die klassische Aus- und Weiterbildung mittels Präsenztraining durch gezielte digitale Lerninhalte angereichert werden.

Die Wissensvermittlung findet dabei weiterhin hauptsächlich in Form von Seminaren statt, weiterführende Inhalte werden aber mittels E-Learning ebenso angeboten. So könnte zum Beispiel nach der Veranstaltung „Erste-Hilfe-Kurs“ ein Dokument zur Verfügung gestellt werden, in dem die zentralen Handlungsanweisungen noch einmal zusammengefasst sind. Außerdem könnte auch das Feedback zum Referenten als Qualitätssicherung online abgewickelt werden.

Avendoo14 Blended Learning EditionAls Blended Learning Edition die Vorteile kombinieren

Für Unternehmen, die bereits erste Erfahrungen mit dem Thema E-Learning sammeln konnten bzw. die Unternehmen, die ihre Präsenzveranstaltungen nach und nach ablösen und den Lernprozess effizienter gestalten wollen, gibt es die Blended Learning Edition. Dabei werden die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit den Vorteilen des E-Learnings kombiniert.

Diese Blended Learning Edition enthält daher das integrierte Veranstaltungsmanagement von Avendoo®, mit dem es möglich ist, sowohl Präsenzveranstaltungen als auch Online Trainings – z.B. in einem virtuellen Klassenzimmer – zu erstellen. Ebenso ist die Verwaltung, Durchführung und Nachbereitung darüber möglich, so dass keine weiteren Systeme mehr notwendig sind. Blended Learning Schulungen weisen viele Vorteile auf:

  • Flexible Gestaltung – In Online Lernphasen werden die Inhalte einer zuvor stattgefundenen Präsenzveranstaltung aufgearbeitet und ergänzt – oder andersherum: Eine Online Lernphase bereitet die Lernenden auf eine abschließende Präsenzveranstaltung vor. Dadurch werden die Präsenzveranstaltungen optimiert und effizienter gestaltet – das führt zu einer nicht unerheblichen Kostenersparnis
  • Wissen vernetzen – Durch die Abwechslung bei der Schulungsmethode wird die Motivation bzw. das Durchhaltevermögen der Lerner gefördert und ihr Wissenshorizont erweitert
  • Orts- und zeitunabhängig – Die Mitarbeiter sind, dadurch dass sie das Lernangebot nach ihrem individuellen Bedarf nutzen können, zeitlich und örtlich flexibel
  • Persönlich – Während der Präsenzschulungen können sich Lerner austauschen und den Kontakt mit den Trainern aufnehmen, so dass eine persönliche Beziehung aufgebaut wird und der Lernende sich nicht allein gelassen fühlt
  • Evaluation – Mitarbeiter können Ihren Lernstand durch integrierte Lernstandkontrollen und Übungen besser einschätzen. Erst wenn Probleme wahrgenommen werden, besteht die Möglichkeit diese auszubessern, so dass eine individuelle Förderung möglich ist

Blended Learning Black Edition

Avendoo Preismodelle Blended Learning Black Edition

Für diejenigen, die den vollen Funktionsumfang von Avendoo® und exklusive Features nutzen möchten, für diese Unternehmen wird es im kommenden Jahr die Blended Learning Black Edition geben. Ein Highlight wird dabei das Ressourcenmanagement sein.

Das Veranstaltungsmanagement wird dabei um ein vollständiges Ressourcenmanagement erweitert, so dass nicht nur Räume und Trainerressourcen verwaltet werden können, sondern zum Beispiel auch bewegliche Materialien wie Fahrzeuge oder andere Güter. In diesem Rahmen werden die Möglichkeiten des Veranstaltungsmanagements erheblich erweitert, um auch umfangreiche Anforderungen abdecken zu können. Welche Funktionen genau in der Black Edition enthalten sein werden, erfahren Sie im kommenden Jahr.

Die Blended Learning Black Edition stellt darüber hinaus in Zukunft die Basis für kommende Key Features der nächsten Avendoo® Generationen.

Welches Lernkonzept ist das richtige?

Welche Lernstrategie bzw. welches Lernkonzept den meisten Erfolg verspricht, hängt individuell vom Unternehmen ab. Jedoch gibt es zahlreiche Studien, die vor allem Blended Learning als zukunftsweisend ansehen. So hat das MMB-Institut für Medien und Kompetenzforschung beispielsweise 2014 rund 70 Experten/innen in einer Umfrage nach der „Bedeutung von Anwendungen für das betriebliche Lernen im Unternehmen“ gefragt – und das Ergebnis war eindeutig: „Auch in diesem Jahr sind nahezu alle Befragten (99%) der Meinung, dass „Blended Learning“-Angebote, also eine Mischung aus traditionellen Präsenz-Lernformen und digitalem Lernen, in Zukunft die größte Bedeutung für das betriebliche Lernen haben werden. Damit bleibt die Bedeutung von „Blended Learning“ im Vergleich zum Vorjahr konstant (2013: 99%). „Virtuelle Klassenräume“ (85%; 2013: 88%) und „Mobile Learning / Learning Apps“ (83%; 2013: 85%) rangieren, mit unwesentlich schwächeren Werten gegenüber dem Vorjahr, wieder auf dem zweiten und dritten Platz.“ (Quelle: MMB Trendmonitor)

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan


 

Do-it-Yourself: 9 HTML-Tags für Ihre erste Designvorlage

Mit Designvorlagen einheitliche Lerneinheiten erstellen

Designvorlagen Beitragsbild

Ein Sprichwort besagt „Viele Köche verderben den Brei“. Beim Erstellen einer neuen Lerneinheit kann es ähnlich zugehen, denn wenn mehrere Autoren gemeinsam an einer Schulung arbeiten, entstehen oft viele unterschiedliche Designs. Seien es unterschiedliche Schriften, Formatierungen oder Farben oder einfach die Art der Darstellung (z.B. Stichworte oder geschriebener Text) – und dieses Hin- und Her im Design kann Verwirrung beim Lernenden stiften. Die Idee: Designvorlagen. Sie schaffen nicht nur ein einheitliches Design für Ihre Lerninhalte, sie verkürzen auch die Produktionszeit für künftige Schulungen und geben allen Autoren eine enorme Hilfestellung.

Warum Sie Designvorlagen verwenden sollten

Stellen Sie sich vor, Sie wären der Lernende und würden in ein und derselben Schulung z.B. immer wieder andere Schriftarten und -größen finden. Bei dem einen Lehrmittel ist die Navigation rechts, beim Wissenstest plötzlich links. Das sorgt für unnötige Störungen und führt womöglich sogar dazu, dass sich Ihr Lerner mehr mit der Optik beschäftigt als mit den Inhalten selbst. Jetzt mag man sagen „Es gibt ja wohl Schlimmeres“ – Aber: Auch das Auge lernt mit. Optisch ansprechende Lerninhalte erzeugen eine positive Grundeinstellung zum Lernen und da Lernen auch Spaß machen soll, spielt auch hier das Aussehen eine wichtige Rolle. Mit einer optischen und inhaltlichen Struktur sowie einer einfachen, einheitlichen Bedienbarkeit erhöhen Sie das Lernerlebnis ungemein. Außerdem ist nicht zu vernachlässigen, dass Lerninhalte, die dem Unternehmens-CI entsprechen, für eine höhere Identifikation mit dem Inhalt und dem Unternehmen sorgen.

Erst das Konzept, dann die Umsetzung

Natürlich können Sie direkt loslegen und eine nach der anderen Designvorlage produzieren – es empfiehlt sich aber, sich vorher einige grundlegende Gedanken zu machen. Mit welchen Fragestellungen Sie sich auseinandersetzen sollten, das haben wir einmal grob für Sie zusammengefasst:

Bedarfsermittlung

An welchen Stellen im Lernprozess werden Designvorlagen benötigt (z.B. Kurshauptseite oder Wissenstestfragen)?

Konzept

Wie sollen die Designvorlagen konkret aussehen und was sollen sie funktional können (Stichwort: Inhalt, Design und Technik)?

Corporate Design

Welche Designvorgaben, Guidelines gibt es vom Unternehmen (z.B. Farben, Formen, Bildwelten oder Schriftarten)?

Inhalte

Welche Inhalte sollen dargestellt werden (z.B. Übersicht über die Kursinhalte)? Überlegen Sie, ob Sie eher eine spezifische Designvorlage für nur einen Kurs erstellen oder aber eine allgemeingültige Variante erstellen möchten. Der Inhalt bestimmt dabei die Art der Vorlage.

Scribbles

Scribbels helfen, erste Ideen und Entwürfe optisch festzuhalten. Oft fallen dann noch Unstimmigkeiten auf oder es ergeben sich neue Fragen, so dass das Layout überarbeitet werden muss.

Bearbeitungsbereiche definieren

Eine Designvorlage in Avendoo® besteht grundsätzlich aus zwei Bereichen: Editierbare Bereiche und Nicht-Editierbare Bereiche. Legen Sie fest, ob alle Elemente der Vorlage bearbeitet werden dürfen oder aber, ob Autoren z.B. nur die Überschrift ändern können.

Technik

Wo werden die Designvorlagen am Ende beim Lerner zum Einsatz kommen? Wird nur am Desktop-PC gelernt oder auch auf mobilen Endgeräten wie Tablet und Smartphone (Stichwort: responsive Design)?

Screendesign

Fassen Sie alle bisherigen Überlegungen zusammen und bringen Sie sie „auf‘s Papier“. Anschließend können noch finale Anpassungen vorgenommen werden.

Umsetzung

Erst ganz zum Schluss startet die konkrete Umsetzung der Designvorlage – in Avendoo® oder in einem anderen Autorentool.

Einsteiger-html-tags für Designvorlagen in Avendoo®

Um Ihnen bei dem Erstellen Ihrer ersten Designvorlage etwas unter die Arme zu greifen, haben wir hier neun Einsteiger HTML-Tags für Sie, mit denen Sie starten können. Natürlich gibt es noch viele weitere und vor allem interaktivere Möglichkeiten für Designvorlagen, jedoch sind dafür auch entsprechende HTML und CSS-Kenntnisse notwendig.

HTML CSS Beschreibung
<h1>Überschrift</h1> h1 {
font-size:30px;
color: #222222;
font-family: Arial;
}
Erzeugt eine Hauptüberschrift. Eine grundlegende Definition für „h1, h2, p etc.“ kommt aus Avendoo®, sie kann bei Bedarf aber auch im CSS individuell definiert werden.
<p class=”mittigerText”>Lorem ipsum dolor sit amet.

 

 

.mittigerText {
text-align: left/center/right;
}
Schrift links/ mittig/ rechts ausrichten. Mit jedem p-Tag beginnt ein neuer Paragraph (Zeilenumbruch)
<span class=”FliessenderText”>Lorem ipsum dolor sit amet. .FliessenderText {
color:red;
}
Ein span-Tag kann ebenfalls zur Formatierung von Texten genutzt werden. Im Gegensatz zu einem p-Tag beginnt bei einem span-Tag allerdings keine neue Zeile, sondern der Text fließt in einer Zeile weiter.
<b>Fetter Text</b>
<i>Kursiver Text</i>
Schriftformatierung „fett“
Schriftformatierung kursiv
<div contenteditable=“true“ >Lorem ipsum dolor sit amet. Bestimmt einen Bereich, in dem der Autor im Assistent Änderungen vornehmen kann. Der Bereich endet, wenn sich das Tag, in dem sich das contenteditable befindet, schließt.
<img class=“MeinLogo“ src=“media/1435277998055,1/ de/image/file/content“ /> .MeinLogo {
width:120px;
height:40px;
margin: 10px 20px;
}
Die Source (src) des Bildes muss individuell angepasst werden. Dafür muss die jeweilige Id eingesetzt werden (Lerninhalte → Medien → Rechtsklick „Informationen“).
<img class=“ResponsiveImage“ src=“media/1435277998055,1/ de/image/file/content“ /> .ResponsiveImage {
width:100%;
max-width:800px;
}
Bei einer prozentualen Breitenangabe, passt sich das Bild der Größe des umliegenden divs an. Dieses kann je nach Größe des Screens variieren.
<ul class=”UnorderedList”>
<li>Aufzählungspunkt eins</li>
<li>Aufzählungspunkt zwei</li>
<ul>
In einer UnorderedList (ul) enthält jedes ListItem (li) einen Punkt als Aufzählungszeichen. In einer OrderedList (ol) werden die ListItems durchnummeriert.
<a class=“DownloadLink“ href=“media/1235577997052,1/ en/document/file/content“>Name des Links .DownloadLink {
color: blue;
text-decoration: underline;
}
Mithilfe eines a-Tags können verschiedene Dinge verlinkt werden. In diesem Fall ein Dokument aus dem Mediencenter. Es können aber auch Links zu Webseiten hergestellt werden.

Gerade für Einsteiger (aber auch für Fortgeschrittene) ist es oft eine enorme Hilfe, sich an dem zu bedienen, was Avendoo bereits vorgibt bzw. mitbringt. So können Sie beispielsweise ein neues Lehrmittel mit einer leeren Seite erstellen und hier alle Einstellungen mittels Editor vornehmen, die Sie für die eigene Designvorlage benötigen. Lassen Sie sich dann den Quellcode anzeigen, haben Sie bereits ein Grundgerüst, das Sie in die eigene Designvorlage kopieren können. Dort muss dann nur noch der „Feinschliff“ vorgenommen werden: Abstände anpassen, contenteditables setzen etc.

Folgendes Beispiel wurde mit dem Editor im Lehrmittel-Assistenten „zusammengeklickt“, wodurch einfach und bequem folgendes HTML-Grundgerüst erzeugt wurde:

<h1>&Uuml;berschrift eingeben...</h1>
<h2>Unter&uuml;berschrift eingeben...</h2>
<hr>
<p>Inhalt des Lehrmittels eingeben&hellip; Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy irmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores.</p>
&nbsp;
<ul>
    <li>Phasellus iaculis neque</li>
    <li>Purus sodales ultricies</li>
    <li>Vestibulum laoreet porttitor sem</li>
    <li>Ac tristique libero volutpat at</li>
</ul>

 

Ein Blog-Beitrag von Andreas Herting und Jennifer Jordan

 

Schon auf die Lücke gekommen? Lückentext-Fragen in der Praxis

Lerner mit didaktisch sinnvollen Aufgaben aktivieren

Lückentextfrage

Die Präsentation und Abfrage von Lerninhalten allein reicht nicht aus, um langfristig den Lernerfolg zu sichern oder um Wissen zu binden. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu, wird aber leider viel zu oft vergessen. Denn nicht nur das Lernmaterial muss didaktisch sinnvoll aufbereitet werden, sondern es muss auch sichergestellt sein, dass die relevanten Lernprozesse beim Lerner aktiviert werden. Diese Aktivierung kann z.B. durch geeignete Aufgabenstellungen während des Lernvorgangs stattfinden. Durch sie setzt sich der Lerner intensiver mit den Informationen auseinander und klickt diese nicht nur durch. Aber auch bei der Wahl der richtigen Aufgabenstellung bzw. des richtigen Fragetyps gibt es bestimmte Regeln zu beachten.

Die Qual der Wahl: Welcher Fragetyp ist der Richtige?

Die Möglichkeiten das neu erlernte Wissen beim Lerner abzufragen, zu sichern und nachhaltig zu verankern, sind groß. Ob Single- oder Multiple Choice Frage, Freitextfrage oder z.B. Bildfrage – jeder Fragetyp erfüllt eine andere Lernaufgabe. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor dem Erstellen eines Wissenstest die Frage stellen, welches Wissen Sie durch die einzelnen Fragen prüfen möchten (mehr dazu „Das kleine 1×1 der Fragen-Methodik„). Generell kann man drei sogenannte Wissenstypen unterscheiden:

 

  • Deklaratives Wissen

    zielt auf Fakten und Begriffe ab, z.B. Vokabeln oder Fachbegriffe

  • Prozedurales Wissen

    beschreibt eine Fertigkeit, also das Wissen, wie man eine bestimmte Handlung durchführt

  • Kontextuelles Wissen

    umfasst Strategien zur Lösung eines Problems

Je nach Wissenstyp kommen somit andere Fragetypen und andere Fragestellungen in Frage: Während deklaratives und prozedurales Wissen z.B. mit Single- oder Multiple Choice Fragen sehr gut überprüft werden kann, sieht es bei kontextuellem Wissen schwieriger aus. Für eine solche Wissensfrage eignen sich vor allem freie Aufgabenstellungen wie beispielsweise Freitext-Fragen oder Lückentext-Fragen. Freitext-Fragen müssen allerdings aufgrund ihres Fragetyps selbst manuell ausgewertet werden.

Lückentext-Fragen für einen intensiveren Lernprozess

Im Gegensatz zu Single oder Multiple Choice Fragen, bei denen leider immer der Beigeschmack entsteht, dass die Aufgabenstellung mit den vorgegebenen Antworten zum Raten verleiht, ist der Lerner bei der Beantwortung einer freien Fragestellung wie beispielsweise der Lückentextfrage auf sich selber gestellt. Das soll nicht bedeuten, dass Single bzw. Multiple Choice Fragen einfacher wären – ganz im Gegenteil, bedenkt man das aktuelle Beispiel der „Wer wird Millionär“ Sendung. Aber dadurch, dass keine Antwortmöglichkeiten zur Auswahl stehen, muss sich der Lerner bei Lückentextfragen selber an das gelernte Wissen erinnern und eigene Lösungswege entwickeln.

Da Lücke aber nicht gleich Lücke ist, gibt es auch für den Fragetyp “Lückentextfrage“ verschiedene Ausprägungen:

Variante a) Freitext-Lücke bzw. Bereichsfrage

Bei dieser Variante handelt es sich um die klassische Lücke, die wohl jedem bekannt ist. Ein Wort bzw. bis zu 10 Worte werden in einem Satz durch eine Lücke ersetzt und der Lerner soll das gesuchte Wort eintragen. Im Fall der Bereichsfrage soll der Lerner kein Wort, sondern einen Zahlenwert angeben. Mit einer Freitextfrage können aber nicht nur Begriffe in einem Fließtext, sondern z.B. auch Tabellen oder Produktbezeichnungen abgefragt werden.

Der Vorteil dieser Variante: Es können anspruchsvollere Inhalte abgefragt werden, die den Lerner herausfordern und ihn aktiv am Lernprozess teilnehmen lassen. Gleichzeitig ist die Beantwortung pro Lücke aber auch auf eine kurze, prägnante Antwort – ein Wort oder eine Zahl – beschränkt. Außerdem können, je nachdem, wie wichtig die Schreibweise bzw. die Groß- und Kleinschreibung bei dem gesuchten Wort ist, zusätzliche Probleme bei der Beantwortung der Frage hinzukommen.

 

 

Variante b) Drag-and-Drop / Drop-Down Lücke

Diese beiden Varianten gehören zwar zur Lückentextfrage, können aber auch als Abwandlung einer Multiple Choice-Frage angesehen werden. Warum? Weil dem Lerner Antwortmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Bei der Drag-and-Drop Variante stehen dem Lerner Antwortbausteine zur Auswahl, die er mittels Drag-and-Drop den markierten Lücken zuordnen soll. Bei dieser Variante können Sie zum Beispiel in einem etwas längeren Text mehrere Lücken positionieren, die der Lerner sinnvoll füllen soll. Im Gegensatz zur Drop-Down-Lücke, bei der pro Lücke mögliche Antworten angeboten werden, ist die Drag-and-Drop Variante daher die freiere und anspruchsvollere.

Streng genommen gibt es sogar auch noch eine Variante c), denn: Sie können auch alle Varianten in einer Frage miteinander kombinieren. Dadurch sorgen Sie für Abwechslung und können komplexere Inhalte mit nur einer einzigen Frage testen. Aber Vorsicht: Achten Sie bei der Konstruktion einer Lückentextfrage darauf, dass die Antworten eindeutig zu beantworten sind und den Lerner nicht überfordern. Wenn Sie statt alternativer Schreibweisen alternative Begriffe finden, ist Ihre Lücke nicht eindeutig. Gerade bei Freitext-Lücken finden Lerner nämlich häufig Synonyme, die richtig sind aber nicht als richtige Antwort hinterlegt wurden, so dass die Antwort fälschlicherweise als falsch beantwortet gewertet wird. Das führt dann verständlicherweise zu Lernfrust statt Lernlust und die Motivation weiter zu lernen sinkt. Auch eine Aneinanderreihung von Lücken führt nicht zum gewünschten Lernerfolg! Es macht also beispielsweise keinen Sinn, alle Substantive eines Satzes durch Lücken zu ersetzen und diesen einen Satz als Frage zu konstruieren. Dieser Fall ist nur dann zielführend, wenn der gewählte Satz in genau dem Wortlaut auswendig gelernt werden soll.

 

Bedenken Sie generell aber auch, dass der Sinn und Zweck von allen Wissenstestfragen nicht darin liegt, einzelne Zahlen oder Wörter zu wissen. Vielmehr geht es um das Verständnis der Inhalte, in verschiedenen Zusammenhängen und themenübergreifend. Eine einzelne Information allein macht kein Wissen aus, die Verknüpfung zu weiteren Inhalten aber schon.

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan


 

Weblinks:

Das Veranstaltungsmanagement wächst

Blog Beitrag StandorteNeue Funktionen: Standorte, Terminvervielfältigung und mehrfache Terminbearbeitung

Das Verwalten und Organisieren von Veranstaltungen ist ein aufwändiger Prozess, bei dem Avendoo® alle Beteiligten bestmöglich unterstützen möchte. Auf Basis unserer eigenen Ideen, aber auch durch Gespräche mit Kunden und Interessen ist daher in den letzten Wochen und Monaten das Veranstaltungsmanagement weiter gewachsen: Mit der neuen Avendoo14 Generation wird das Anlegen von Standorten und Räumen, eine Terminvervielfältigung und die mehrfache Terminbearbeitung möglich sein. Außerdem werden im Veranstaltungs-Assistenten einige Design-Anpassungen vorgenommen, damit alle Funktionen einfach und intuitiv zu bedienen sind.

Standorte und Räume einfach verwalten

Wenn Sie für Ihre Lernenden Veranstaltungen anbieten möchten, die an verschiedenen Standorten stattfinden, so haben Sie fortan die Möglichkeit, die Standorte einmalig anzulegen und auf die dabei hinterlegten Daten (Adresse, Ansprechpartner usw.) jederzeit erneut zuzugreifen. Dadurch sparen Sie viel Zeit, da Sie die Daten nicht jedes Mal neu eingeben müssen und die Standortdaten mehrfach wiederverwenden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, für den Standort verschiedene Räume zu erstellen. Fügen Sie zu den erstellen Räumen noch die vorhandene Ausstattung hinzu (Beamer, Anzahl der Computer o.Ä.) verringern Sie den Organisationsaufwand weiter. Mit Bildern und weiteren Medien verleihen Sie dem Standort und den Räumen anschließend ein Gesicht. So wissen Ihre Teilnehmer direkt, wo sie sich hinbegeben müssen und finden den Weg schneller.

Zeit sparen mit der Terminvervielfältigung

Je nach dem, um welche Veranstaltung es sich bei Ihrer Aus- und Weiterbildung handelt, kann diese einmalig oder regelmäßig stattfinden. Um den Aufwand für das Erstellen einer regelmäßigen Veranstaltung zu minimieren, haben unsere Softwareentwickler die Terminvervielfältigung in Avendoo® integriert. Legen Sie eine Startveranstaltung an und wählen Sie anschließend ein Muster, nach dem sich der Termin vervielfältigen soll, z.B. wöchentlich, monatlich oder an jedem 3. Dienstag – und schon werden die restlichen Termine erstellt. Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für die restlichen Daten der Startveranstaltung wie zum Beispiel Uhrzeit, Sprache oder Standort.

 

 

Erweiterte Funktion: Mehrfache Terminbearbeitung

… und sollten Sie sich bei der Terminvervielfältigung oder generell bei dem Erstellen verschiedener Veranstaltungen vertan haben, können Sie nun auf die Mehrfache Terminbearbeitung zurückgreifen. Wählen Sie dazu alle Veranstaltungen aus, die Sie bearbeiten möchten und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.

 

Sie würden die neuen Funktionen des Veranstaltungsmanagements gerne live sehen? Dann vereinbaren Sie eine Online-Präsentation, in der wir Ihnen Avendoo® vorstellen.

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan

Mit Lernleitsystemen das Ziel vor Augen

Lernleitsystem Lernpfad Trainingsplan AvendooWas ist ein Lernleitsystem?

Ein Lernleitsystem ist eine grafische Aufbereitung des Lernprozesses. Es zeigt dem Lernenden, an welchem Punkt er sich momentan befindet und welche Aufgaben auf ihn zukommen. In Avendoo® wird ein solches Lernleitsystem durch den sogenannten Lernpfad und individuelle Trainingspläne realisiert. Durch sie weiß der Lernende immer genau, welche Schulungsinhalte als nächstes möglich sind, wie weit es bis zum Ziel ist und welche Aufgaben für ein erfolgreiches Beenden notwendig sind.

Lernpfad und Trainingsplan:
So funktionieren die Avendoo® Lernleitsysteme

Ein Lernleitsystem ist also die visuelle Aufbereitung des Verlaufs von Lerninhalten. Es sorgt während der Bearbeitung eines Kurses dafür, dass die Lernenden geführt werden und den Lernprozess kontrolliert durchlaufen. Darüber hinaus sorgt die grafische Darstellung für eine klare Strukturierung.

Was ist ein Lernpfad?

Der Lernpfad ist ein zentrales Element in Avendoo, das immer zum Einsatz kommt, wenn Sie einen Kurs erstellen möchten. Haben Sie alle Inhalte für eine Schulung erstellt, können Sie diese per Drag-and-Drop auf den Lernpfad ziehen und hin und her schieben, bis sie in der gewünschten Bearbeitungsreihenfolge sind. Das Lernleitsystem zeigt dem Lernenden dann später, welcher Inhalt in welcher Reihenfolge bearbeitet werden soll. Nach der Anordnung der Inhalte können Sie den Kurs zur Bearbeitung freigeben.

Kurse miteinander verknüpfen: Der Trainingsplan

Trainingspläne sind für komplexe Lernprozesse geeignet, denn auf ihnen werden gleich mehrere Kurse angeordnet und miteinander verbunden. Wenn Sie beispielsweise einen Trainingsplan zum Thema „Arbeitssicherheit“ erstellen möchten, dann könnten darauf unter anderem einzelne Kurse mit den Themenschwerpunkten „Gesetzgebungen“ oder „Arbeitssicherheit im Unternehmen“ angeordnet sein. Die Kurse haben Sie zuvor wiederum mit Hilfe des Lernpfades erstellt. Auch hier sorgt der Trainingsplan als  Lernleitsystem für mehr Übersichtlichkeit und durch die grafischen Verbindungen der Kurse, kann sich der Lernende besser orientieren.

 

 

Tipps für die Kursgestaltung

Gibt es bestimmte Regeln, um Inhalte für solche Lernleitsysteme zu gestalten? Eigentlich nicht! Sie können Ihre Inhalte wie immer gestalten, denn das Lernleitsystem greift erst danach. Denn erst durch die Anordnung der einzelnen Lernobjekte bzw. Kurse, die gleichzeitig die empfohlene Bearbeitungsreihenfolge für den Lernenden darstellen, wird aus einem „langweiligen“ Inhaltsverzeichnis eine ansprechende Visualisierung – und die verschafft wiederum einen besseren Überblick.

Bauen Sie zum Beispiel auch Hürden in den Lernpfad mit ein, um Kontrollpunkte zu definieren. Wenn Ihre Lernenden bestimmte Aufgaben vor der Hürde absolvieren, werden diese freigeschaltet. Ideal für fortgeschrittene Lerninhalte oder Feedbacks nach Veranstaltungen.

Lernleitsysteme motivieren Ihre Lernenden

Wir, als Homo Sapiens, besser bekannt als Menschen, haben immer das Bedürfnis aufzuräumen und zu vervollständigen. Ja, auch wenn manche Studentenbude wie ein Saustall aussieht haben wir das Bedürfnis Dinge „ordentlich“ zu machen. Was ist ordentlich? Ein gutes Beispiel für dieses Prinzip ist das Spiel TETRIS, in dem wir immer wieder versuchen perfekte Reihen zu bauen, um Punkte für sie zu bekommen – ziemlich „sinnfrei“, aber zu seiner Zeit sehr „suchtgefährdend“. Ein Lernleitsystem ist genau aus diesem Grunde motivierend. Natürlich gibt es Lernern eine bessere Übersicht der Lerninhalte, aber gleichzeitig hat der Lerner kleine visuelle Erfolgserlebnisse, wenn er Aufgaben löst und auf dem Lernpfad voranschreitet.

Ein Lernleitsystem hilft auch dabei Informationen zu organisieren, den Verlauf zu überblicken und ein klares Ziel zu definieren. Wie wir schon in unserem Artikel zu den Learning Hacks geschrieben haben, sollten Sie auf Ziele setzen die SMART (spezifisch, messbar, akzeptiert, relevant, termingebunden) sind. Ein Lernpfad hilft dabei den Lernprozess zu visualisieren und erkennbar zu machen.

Jeder Lerner, der das erste Mal auf einem Lernpfad trifft, sieht genau, was notwendig ist, um den Kurs zu beenden. Er hat in den meisten Fällen ein Einstiegsmodul, lernt dann mit wissensvermittelnden Inhalten und trifft auf „Hürden“ wie Wissenstests oder Veranstaltungen, um sich auf dem Lernpfad weiter zu bewegen.

Die Herausforderung

Didaktisches Design ist wichtiger denn je. Wissen soll AKTIV angewendet werden und nicht nur träge im Kopf „abhängen“ ohne Verwendung zu finden. Damit Ihre Lerner nicht nur stumpf durch die Kurse rollen und dabei ein bisschen aus dem Fenster gucken, ist es wichtig die folgenden Punkte sicherzustellen:

  1. Praxisrelevanz
  2. Nachhaltigkeit
  3. Motivation

Durch Praxisrelevanz stellen Sie  sicher, dass Ihre Mitarbeiter nicht nur Zeit verschwenden, um träges Wissen anzuhäufen, sondern aktives Wissen erwerben, mit dem Probleme gelöst werden können. Diese Probleme beziehen sich auf Prozesse im Arbeitsalltag. Was ist träges Wissen? Träges Wissen sollte bei Ihren E-Learnings nie herauskommen. Ist dies doch die Beschreibung von Wissen, das nicht angewendet werden kann.

Nachhaltigkeit bei E-Learnings bedeutet, dass Sie Kurse mehrfach verwenden können, dass Wissen fest in Ihren Mitarbeitern verankert wird.

Motivation bei Ihren Lernern stellt sich ein, wenn Sie diese beiden Prozesse berücksichtigen und Ihre Lerner wissen, warum sie etwas machen. (Natürlich gibt es noch viele weitere Punkte, die Motivation fördern können, aber das wäre länger als ein Buch und sprengt den Rahmen dieses Artikels). Ihre Lerner sollten im besten Fall das Wissen aktiv erarbeiten, damit sie später, im Ernstfall, das Steuer übernehmen können. Durch eine Visualisierung des Lernprozesses werden aus abstrakten Zielen, jenseits der Vorstellungskraft, strukturierte Aufgaben, deren Praxisbezug  besser erfasst werden kann.

 

Übertreiben wir? Vielleicht ein bisschen – aber, wie lange brauchen Sie um sich einen faktenschwangeren Text zu merken? 2 Minuten, 5 Minuten, 30 Minuten? Vergleichen Sie den Unterschied zwischen einem informationsüberladenen Text und einer Infografik mit vielen Daten und Fakten. Der Text ist schwer zu verarbeiten und zu verstehen. Eine Infografik hingegen schafft es dieses geballte Wissen zu strukturieren, visuell ansprechend aufzubereiten und macht es einfach memorierbar. Insbesondere der Überblick bei einer einfachen Liste ungeordneter Ziele geht schnell verloren und dieser ist bei einem Lernleitsystem immer gegeben.

 

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan

11 Tipps für ein erfolgreiches Feedback

Tipps für gute FeedbacksDamit ein Feedback zu dem gewünschten Ergebnis führt, haben wir einige Empfehlungen erarbeitet, die unserer Meinung nach für das Erstellen eines Feedbacks bedeutsam sind. Als Beispiel soll in diesem Zusammenhang ein Feedback zur Qualitätssicherung einer Ausbildung dienen.

Das Feedback

Bevor Sie ein Feedback und die dazugehörigen Fragen erstellen, sollten Sie sich zunächst einige generelle Gedanken machen. Was genau möchten Sie mit Hilfe des Feedbacks erfahren? Sind Sie eher an der persönlichen Meinung der Teilnehmer interessiert oder geht es Ihnen primär darum eine Tendenz zu erfahren? Diese Vorüberlegungen sollen Ihnen später helfen konkrete Feedback-Fragen formulieren zu können.

Feedback-Fragen

  • Bei der Reihenfolge der Feedback-Fragen sollten Sie mit Detailfragen zur Ausbildung beginnen und erst am Ende des Feedback-Formulars eine Gesamtbewertung fordern. Das hat einen simplen Grund: Die Detailfragen sorgen dafür, dass Ihre Teilnehmer die Ausbildung noch einmal vor dem innerlichen Auge aufrufen. Aspekte, die sonst vermutlich vergessen werden würden, werden aktiviert und nehmen Einfluss auf die Gesamtbewertung.
  • Wir empfehlen maximal acht bis zwölf Fragen pro Feedback, um die Übersichtlichkeit beizubehalten. So wird darüber hinaus gewährleistet, dass der zeitliche Rahmen für das Ausfüllen des Feedbacks nicht unnötig überschritten wird.
  • Feedbackfragen können unter anderem nach dem Ja/Nein- oder Single/Multiple Choice-Prinzip beantwortet werden. Mit diesen Fragetypen sollen die Teilnehmer zu einer konkreten Entscheidung geleitet werden. Freitext-, Schieberegler- und Priorisierungs-Fragen dienen hingegen dazu eine Tendenz zu erfragen. Je nachdem, ob Sie eine Wertung oder eine bestimmte Entscheidung erfragen möchten, sollten Sie daher den entsprechenden Fragetypen auswählen.
  • Die einzelnen Fragen sollten immer komplett ausformuliert sein bzw. eine Aussage enthalten, die bewertet werden soll. Stichworte sollten nicht verwendet werden, damit keine unterschiedlichen Interpretationen bei der Beantwortung der Frage möglich sind.

Antwortmöglichkeiten

  • Handelt es sich bei Ihrer Frage um eine einfache Frage, so sollten Sie bei den Antwortmöglichkeiten einen Mittelpunkt angeben (Beispiel: Wie bewerten Sie die Dauer der Schulung? Drei Antworten: Schlecht, Mittel, Gut). Ein Mittelpunkt sollte dann angegeben werden, wenn eine konkrete Aussage ausgewählt werden soll, so dass daraus entsprechende Handlungen abzuleiten sind.
  • Wenn Ihre Feedbackfrage eine komplexe Fragestellung enthält, kann es durchaus sinnvoll sein vier bis sechs Antworten anzubieten, um eine Tendenz zu erfragen. (Beispiel: Welchen Gesamteindruck haben Sie von Ihrer Ausbildung? Nicht zufrieden, kaum zufrieden, recht zufrieden, sehr zufrieden)
  • Ordnen Sie die Antworten in einer festen Wertungs-Reihenfolge an. Wir empfehlen die Antworten entsprechend der Leserichtung anzuordnen. Negative bzw. schlechte Wertungen sollten links stehen, positive rechts. Die Bewertung entspricht dadurch ebenfalls der bekannten Zeitleiste, bei der positive Aspekte in der Zukunft liegen (rechts) und bei der negative Aspekte eher mit der Vergangenheit in Verbindung gebracht werden und somit links zu finden sind.
  • Generell sollten Sie lieber die Möglichkeit „Keine Antwort“ zur Verfügung stellen, statt der Antwortmöglichkeit „Weiß ich nicht“. Das hat einen simplen Grund: „Weiß ich nicht“ fließt mit in die Gesamtauswertung ein, „Keine Antwort“ nicht.
  • Bitte beschriften Sie alle Antwortmöglichkeiten, damit die Beantwortung übersichtlicher und schneller stattfinden kann. Außerdem werden dadurch mögliche Fehlinterpretationen vermieden.
  • Nutzen Sie die Kommentar-Funktion, wenn es für die Frage sinnvoll ist, lieber direkt unter der Frage, statt dem üblichen Texthinweis „Kommentare bitte am Ende des Fragebogens“. Gedanken, die der Auszufüllende in diesem Moment hat, könnten verloren gehen. Geben Sie demjenigen, der Ihr Feedback ausfüllt, besser am Ende des Fragebogens die Möglichkeit „Sonstige Anmerkungen“ vorzunehmen.

Wenn Sie sich diese Tipps zu Herzen nehmen und bei der Erstellung eines Feedbacks beachten, werden Sie Meinungen erhalten, die eine große Aussagekraft besitzen. Denken Sie bei jedem Feedback vor Allem an Punkt 1: Machen Sie sich generellen Gedanken dazu, was Sie mit Hilfe des Feedbacks erfahren möchten. Dann kann nichts mehr schiefgehen… und falls doch, steht Ihnen unser Support-Team jederzeit beratend zur Seite.

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan

Dürfen wir vorstellen? Das neue Feedback

Neuer-Avendoo-Feedback-AssistentFeedbacks und Feedbackfragen – Bisher hat man für das Erstellen eines Feedbacks einzelne Fragen und Textbereiche benötigt, die dann zu einem Feedbackformular zusammengefasst wurden. Daran hat sich nichts geändert. Was sich aber geändert hat, ist die Verwaltung der Fragen – dafür gibt es jetzt einen eigenen Feedbackfragen-Assistenten.

Zentrale Verwaltung der Fragen und Textbereiche

Für den alten Feedback-Assistenten mussten separate Fragen und Textbereiche  erstellt werden, die jeweils nur für ein Feedback verfügbar waren. Wenn zwei Feedbacks den gleichen Inhalt hatten (zum Beispiel „Wie hat Ihnen die Veranstaltung gefallen?“) musst jede Frage und jeder Textbereich doppelt erstellt werden. Mit dem neuen Feedback-Assistenten werden Fragen und Textbereiche nun zentral erstellt und verwaltet. Heißt: Wenn Sie einmal die Feedbackfrage „Wie hat Ihnen die Veranstaltung gefallen?“ erstellt haben, können Sie diese in x-Feedbacks wiederverwenden und müssen sie nicht jedes Mal neu erstellen. Da die Feedbackfragen/ Textbereiche fortan losgelöst vom Feedback erstellt werden, gibt es im Autorenbereich Lerninhalte nun Feedbackfragen und Feedbacks. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Möchten Sie ein neues Feedback erstellen, können Sie nun aus einem Pool an Fragen und Textbereichen wählen und diese individuell zu einem Feedback zusammenfassen.

Mehrfach verwenden, übergeordnete Fragen und die Feedback-Vorlage

Die Option „Mehrfach verwenden“ an einer einzelnen Frage bzw. einem Textbereich bietet darüber hinaus die Möglichkeit nach denjenigen Fragen und Texten zu filtern, die universal verwendet werden können. Auch hier passt das Beispiel „Wie hat Ihnen die Veranstaltung gefallen?“. Eine solche Frage kann mehrfach verwendet werden, weil darin keine spezifischen Angaben enthalten sind – die Frage ist für jede x-beliebige Veranstaltungen universell einsetzbar.

Wenn Sie eine Feedbackfrage als  „Übergeordnete Frage“ kennzeichnen, bedeutet das, dass die Frage nur von Autoren bearbeitet werden kann, die eine entsprechende Berechtigung dazu haben. Eine übergeordnete Frage kann beispielsweise von einem Ihrer Abteilungsleiter hinzugefügt werden; die anderen Autoren Ihrer Lernwelt  können die Frage aber weder editieren noch löschen.

Haben Sie einmal ein solides Feedback erstellt, können Sie dieses auch als Vorlage markieren, um darauf aufbauend weitere Feedbacks zu erstellen. Die Idee: Indem Sie einzelne Fragen/ Textbereiche dieser Vorlage fixieren, stellen Sie sicher, dass diese Elemente in jedem Feedback enthalten sind, die auf der Vorlage aufbauen. Ein Bespiel: Sie erstellen intern eine Feedback-Vorlage mit 2 fixierten Feedbackfragen. In Ihrem Unternehmen baut jedes Feedback auf dieser Vorlage auf, daher enthält jedes Feedback die fixierten Fragen. Das hat den Vorteil, dass Sie darüber später umfangreiche Auswertungen vornehmen können.

 

Das neue Feedback wird in den kommenden Wochen für alle Lernwelten verfügbar. Sollten Sie an einer Stelle nicht weiter wissen, hilft Ihnen unsere Avendoo13 Online-Hilfe. Sie dürfen sich aber natürlich auch gern an das Support-Team wenden.

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan

Die neue, alte Avendoo® Community

Avendoo-Community-am-Kurs

Es ist soweit. Die Avendoo Community hält Einzug in den Kurs. Der Artikel „Kommende Avendoo® Features“ hatte es bereits angekündigt: die Erweiterung der Community stand auf der To-Do-Liste der Softwareentwickler. Und heute können wir hinter diesem Feature einen ✔ setzen. Denn ab heute gibt es neben der allgemeinen Community, die bei jedem Avendoo® Nutzer auf der Startseite als Newsstream zu sehen ist, auch eine kursbezogene Community.

In dieser Community können die Teilnehmer eines Kurses über die Inhalte diskutieren und ihre Erfahrungen austauschen. Diese themenbezogene Kommunikation hat neben dem Erfahrungsaustausch auch einen motivierenden Charakter, aus dem eine Förderung des Lernprozesses resultiert.

Neben dieser neuen Funktion wurde auch das gesamte Layout im Kurs überarbeitet. Die Ansicht ist nun für mobile Endgeräte responsive und Aufgaben, Dateiablage, Blog, Community und Galerie erscheinen im neuen, modernen Design. Die Änderungen werden mit dem nächsten Update aktiv.

Blog oder Lerntagebuch?

Der bisherige Kursblog kann fortan alternativ auch Lerntagebuch genannt werden. Durch die Umbenennung soll der Lernende animiert werden seine eigenen Erfahrungen bzw. seinen Lernfortschritt niederzuschreiben und so sein Wissen zu reflektieren. Die Einträge können daher nun auch „privat“ veröffentlicht werden, damit sie für niemand anderen einsehbar sind. Einträge für das Lerntragebuch können z.B. Notizen sein, die beim Lernprozess helfen, eigene Beispiele oder Verknüpfungshilfen zu anderen Inhalten.

Was unterscheidet das Lerntagebuch von der Community?

Keine Frage, sowohl Lerntagebuch als auch Community ähneln sich, da sie der Kommunikation aller Nutzer untereinander dienen. Dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied: Während die Community die schnelle, formlose Kommunikation bedient, ist der Blog bzw. das Lerntagebuch dazu da komplexe Themen zu verarbeiten.

Ein Beispiel: Die Reisebegleiterin Frau Thomsen hat  gerade ihre erste Präsenzveranstaltung im Fitnesscenter absolviert. In der Community schreibt sie „Das Training war hart, aber es hat sich definitiv gelohnt!“ und fügt ein Bild von sich auf dem Crosstrainer hinzu. Da auch der Kundenberater Herr Jansen eine Präsenzveranstaltung im Fitnesscenter hatte, kommentiert er die Kurzmeldung direkt und stößt so die weitere Kommunikation an.

Später schreibt Frau Thomsen in ihrem Lerntagebuch einen öffentlichen Beitrag über die Bedeutung von körperlicher Fitness bei Weltraumreisen. Dabei geht sie auf die Umwelteinflüsse im Weltraum ein und welche Anforderungen sich daraus für die Reisebegleiter ergeben.

In einer privaten Notiz vermerkt Sie ihren Kalorienverbrauch und die Zeit, die Sie dafür trainiert hat. So kann sie sehen, wie sie sich von Training zu Training verbessert.

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan