LMS? Ja! Aber welches?

Die Wahl des richtigen Learning Management Systems

Wer sich für den E-Learning Bereich interessiert wird schnell mit einer Vielzahl an sogenannten Learning Management Systemen ( kurz LMS ) konfrontiert – und diese Anzahl wächst ununterbrochen. Für die Suche nach einer geeigneten kommerziellen Lernplattform ist es wichtig, dass der Auswahlprozess strukturiert, aber vor allem diszipliniert abläuft, denn eine falsche Entscheidung und ein daraus resultierender Wechsel des LMS kann unter Umständen sehr teuer werden.

Wer sucht das LMS aus?

Bevor Sie mit der eigentlichen Recherche nach Lernplattformen beginnen, sollten Sie Vertreter aus jedem Geschäftsbereich mit einbeziehen, in dem künftig mit dem LMS gearbeitet werden soll. Denn: Jede Abteilung hat verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen, die das LMS erfüllen sollte, damit das Unterfangen „E-Learning“ auch von Erfolg geprägt ist. Und so finden Sie die passende Lernplattform:

1. Auflistung aller kommerziellen Lernplattformen

Erstellen Sie eine Liste mit allen kommerziellen LMS, die generell in Frage kommen und fassen Sie danach die Bedürfnisse aller Beteiligten ebenfalls in einer Liste zusammen. Anhand dieser Liste können Sie nun konkrete Anforderungen an die Lernplattform formulieren und somit die Auswahl der potenziellen LMS deutlich verkleinern.

2. Anforderungen priorisieren

Um die geeignete Lernplattform zu finden  sollten Sie an dieser Stelle die Bedürfnisse bzw. Anforderungen priorisieren. Was muss die Lernplattform auf jeden Fall haben, was wäre nur the cherry on top? Reichen Ihnen zum Beispiel Schulungen und ein Online-Support oder möchten Sie auch jederzeit Hilfestellung über eine Support-Hotline beziehen können?

3. Anwendungsfälle und Demo-Vorstellungen

Bevor Sie nun verschiedene Anbieter von Lernplattformen zu Demo-Vorstellungen zu sich ins Unternehmen einladen, sollten Sie fiktive, aber mögliche Anwendungsfälle herausarbeiten, die das LMS später abdecken soll, um die tatsächliche usability herauszufinden.  Ziel dieser Anwendungsfälle ist es nicht den Vertreter ins Schwitzen zu bringen, sondern die Demo-Vorstellungen produktiv und für Sie zielführend zu organisieren. Natürlich sollten Sie diese Anwendungsfälle dem Anbieter vorher mitteilen, damit sich dieser auch darauf vorbereiten kann.

4. Erfahrungen einholen und Entscheidung treffen

Nach den einzelnen Demo-Vorstellungen ist Ihre anfangs doch sehr lange Liste potenzieller Lernplattform-Anbieter nun deutlich geschrumpft. Sie haben sich ausreichend über den Funktionsumfang informiert und bereits erste persönliche Erfahrungen mit dem Anbieter gemacht. Aber wer kennt den Anbieter besser als seine Referenzkunden? Niemand. Nutzen Sie diese Chance und befragen Sie Bestandskunden nach Ihrer Zufriedenheit.

Geschafft!

Anhand der vorliegenden Informationen sollten Sie nun eine fundierte Entscheidung treffen können, die zu Ihrem Unternehmen passt. Jetzt müssen Sie nur noch ein Angebot mit detaillierter Kostenaufstellung und zeitlichem Umsetzungsrahmen anfordern – und los geht’s.

Ein Blog-Beitrag von Jennifer Jordan