Lernen im Internet der Dinge

Das Internet hat das „Ding“ für sich entdeckt. Das sogenannte Internet of Things oder Internet der Dinge beschreibt die Verbindung von Gegenständen und digitalen Daten nicht nur im Alltag, sondern auch in Unternehmen und der Industrie. Dadurch kommt es zu einem grundlegenden Wandel von Prozessen und auch dem Verständnis von Digitalität und Vernetzung. Warum diese Entwicklung auch die digitale Weiterbildung in Unternehmen grundlegend verändert, lesen Sie in unserem neuesten Avendoo® Blog:

Eine Innovation aus unserem Alltag

Smart Devices im Internet der Dinge

Smart Home Devices finden sich in immer mehr Haushalten und digitalisieren unseren Alltag

Das Internet der Dinge wirkt auf den ersten Blick wie ein relativ allgemeiner, fast schon nichtssagender Begriff. Aber wahrscheinlich ist jeder von uns schon einmal damit in Kontakt gekommen. Denn egal ob smarte Fitnessarmbänder, neueste Smart Home Devices von Amazon, Google und Co., die mit dem Smartphone verbundene Heizung oder digitalisierte Abläufe am Arbeitsplatz: Unser Alltag wird mehr und mehr von digitalen, „smarten“ Geräten geprägt, die sich immer nahtloser in unsere täglichen Abläufe einfügen. Die Anzahl dieser vernetzten Geräte oder „Dinge“ ist schon heute kaum noch zu überblicken, da es zum einen keine allgemein gültige Definition für dieses neue Internet of Things gibt und zum anderen, da immer mehr Unternehmen mit immer neuen Produkten und Ideen auf diesen Markt drängen.

Industrie 4.0 und Smart Factories

Smarte Prozesse und die Digitalisierung von Gegenständen sind Kernmerkmale des Internet of Things. Durch diese bieten sich nicht nur im Privatgebrauch und Haushalt neue Möglichkeiten, sondern auch für Unternehmen. Die erhalten durch das Internet der Dinge nämlich die Gelegenheit, Arbeitsabläufe oder Warenketten weiter zu automatisieren, zu individualisieren und zeitgleich zu beschleunigen. Aus diesem Grund hat sich auch dafür schon ein eigener Begriff gefunden: Industrie 4.0.

Industrie 4.0 umschreibt intelligente, vernetzte Fabriken, die durch digitalisierte Produkte und eine Verknüpfung von Produkt, Datenbank und Mitarbeitern Prozesse optimieren. Firmen, die hiervon Gebrauch machen, werden auch als Smart Factories bezeichnet.

Digital und physisch kommen zusammen – in der Smart Factory

Smart Factories verdeutlichen auf eindrucksvolle Art und Weise, wie das Internet of Things und Industrie 4.0 Arbeitsprozesse transformiert. So können zum Beispiel Produktionsketten deutlich variabler ablaufen: digitale Abbilder eines Produktes tragen dann alle relevanten Informationen, die über den weiteren Fertigungsprozess in einer Smart Factory entscheiden. Dieser kann individuell gestaltet werden, da nicht mehr das Fließband die Arbeitsschritte bestimmt, sondern das Produkt (das „Ding“, um bei unserer Begrifflichkeit zu bleiben). Fertigungsabläufe sowie Produkte werden folglich deutlich flexibler. Und dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie Smart Factories funktionieren können.

Futuristische Firma

Die Firma von morgen sieht vielleicht nicht immer so futuristisch aus wie hier im Bild, dafür zeichnet sie sich durch smarte Arbeitsprozesse aus.

Durch diese neue Form der Industrie stehen die Unternehmen aber auch zeitgleich unter hohem Druck: Wer gar nicht oder unvorbereitet auf die neuen Entwicklungen reagiert, läuft Gefahr hinter die Konkurrenz zu fallen. Das Internet der Dinge ist also definitiv eine Pflicht und keine Kür! Spätestens an dieser Stelle wird daher auch das Thema eLearning im Kontext von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge wichtig.

Über das Internet der Dinge lernen

Mit dem Internet of Things kommen auch auf das Feld des eLearning sowohl spannende Aufgaben als auch viele neue Möglichkeiten für Lernprozesse zu. Denn die sich immer schneller entwickelnden Arbeitsprozesse fordern auch eine angepasste Entwicklung des Personals. Daher wollen wir nun die Rolle digitaler Weiterbildung im Internet der Dinge genauer beleuchten.

eLearning in der Pflicht?

Mit Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge nimmt der Wandel von Arbeitsprozessen weiter Fahrt auf. Die Vorreiter dieser Entwicklung zeigen aber auch, dass der Mensch auch in modernen Firmen weiterhin eine wichtige Rolle spielt. So sind viele Smart Devices des Alltags auf die Nutzung durch den Menschen zugeschnitten und auch neue Arbeitsprozesse schaffen eher Erleichterungen für Mitarbeiter, statt diese zu ersetzen. Das Stichwort hier lautet nicht Einsparung, sondern Effizienz.

Um Mitarbeiter aber auf den Wandel hin zu smarten Produkten und Arbeitsabläufen vorzubereiten, muss schon heute die Grundlage dafür geschaffen werden. Wer seine Mitarbeiter jetzt auf den smarten Arbeitsplatz vorbereitet, überholt morgen die schlafende Konkurrenz. Und wie lassen sich digitale Themen besser schulen als mit digitalen Lernformaten wie Inhalten von Avendoo®?

Nicht nur sind digitale Lernformen ein nahe liegender Weg, für das Internet der Dinge zu schulen; eLearning kann auch selbst von der Vernetzung des Alltags profitieren. Wir verraten Ihnen wie:

Smartes Lernen mit dem Internet of Things

Die Vernetzung von Gegenständen geschieht im Internet der Dinge über den Austausch von Daten. Diese Daten werden meist nicht händisch eingepflegt, sondern von Sensoren, GPS und Co. erfasst, ausgewertet und wieder übermittelt. Außerdem spielen Geräte eine große Rolle, die mit Hilfe dieser Daten direkt auf andere Gegenstände und Geräte sowie die eigene Umgebung reagieren.

Smart Factory

Die rasante Entwicklung der letzten Jahre zeigt: Die Zukunft im Internet der Dinge ist nicht allzu fern

Der dadurch entstehende stete Datenaustausch wird zukünftig auch für das eLearning interessant. Denn durch den dauernden Datenfluss weiß auch die Lernplattform der Zukunft, wer gerade Wissen zu welchem Arbeitsschritt benötigt. Lerninhalte lassen sich so gezielter und interaktiver in den Arbeitstag einbauen. So wird aus formellem Lernen ein Lernen „on the job“.

Das hilft sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern: Erstere erhalten das passende Know How genau dann, wenn Sie es brauchen und individuell auf Sie zugeschnitten. Letztere profitieren wiederum nicht nur von qualifiziertem Personal, sondern auch von effizienter genutzter Lern- und Arbeitszeit.

 

Eine gar nicht so ferne Zukunft

Einigen mag das jetzt als Zukunftsmusik erscheinen und diese haben damit nicht einmal Unrecht. Denn in der mittelständischen Firma von nebenan findet man heute mit gewisser Wahrscheinlichkeit weder eine Smart Factory noch eLearning im Internet der Dinge.

Trotzdem ist das Thema schon heute brandaktuell: Wie die Beispiele Smart Home Device oder Fitness-Armband aus den ersten Zeilen dieses Artikels zeigen, ist das Internet der Dinge schon im Alltag angekommen. Und wer nicht selbst ein smartes Gerät im Haushalt hat, kennt Alexa und Co. zumindest aus der Werbung. Daher ist es auch kein großer Schritt mehr in die breite Masse der Unternehmen. Zudem bringen diverse Firmen und Vorreiter des Internets der Dinge, wie es Google oder Amazon sind, die Entwicklung mit großen Schritten voran.

Das Internet der Dinge ist also schon lange bei uns angekommen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann auch Sie im Beruf damit konfrontiert werden. Wir sind gespannt und freuen uns auf spannende Lerninhalte und neue Entwicklungen für Ihre Lernerlebnisse mit Avendoo®.